Lagerbier des Jahres 2026

So läuft der Wettbewerb ab

Für den Wettbewerb gibt es ein eigenes entwickelten Stiftung Lagertest Bewertungsbogen. Von der Einsendung bis zur Entscheidung im Finale folgt der Wettbewerb einem klaren und mehrstufigen Verfahren. Das Ziel ist eine möglichst faire und gerechte Bewertung, um das beste Lagerbier des Jahres zu finden.

Teilnehmer und Einsendungen

Bier anmelden und einsenden

Du registrierst dein Bier und sendest die benötigte Anzahl Flaschen fristgerecht ein. Bereits vorqualifizierte Biere starten direkt in der Hauptrunde.

Vorrunde

Die erste Auswahl

Nicht vorqualifizierte Einsendungen werden in der Vorrunde von mir bewertet. Einsendungen, die mindestens das Urteil „gut“ erhalten, erreichen die Hauptrunde.

Hauptrunde

Unabhängig und anonym bewerten

In der Hauptrunde wird jedes Bier von 2 Jurorinnen und Juroren verkostet. Die Bewertung erfolgt anhand eines standardisierten Bewertungsbogens. Aus den eingetragenen Einzelbewertungen wird der Score automatisch berechnet. Die Zuordnung erfolgt ausgewogen, während die Biere nur über ihre Aliasnummern bekannt sind. Es gibt keine festen Tische. Dadurch scheidet ein gutes Bier nicht allein deshalb aus, weil es mit besonders starken Bieren verglichen wurde.

Korrekturrunde

Ergebnisse zusätzlich absichern

Eine zusätzliche Bewertung wird eingeholt, wenn die ersten Bewertungen deutlich voneinander abweichen, wenn eine Bewertung oberhalb und die andere unterhalb der vorläufigen Finalgrenze liegt oder wenn beide ersten Bewertungen von vergleichsweise strengen Jurorinnen und Juroren stammen. So werden faire Entscheidungen auch in Grenzfällen unterstützt.

Finale

Die Finalisten im direkten Vergleich

Für das Finale qualifizieren sich die höchstbewerteten Biere. Zusätzlich werden die Favoriten der einzelnen Jurorinnen und Juroren berücksichtigt, und eine Mindestzahl an Teilnehmerbieren erreicht das Finale. Die qualifizierten Biere werden dem gesamten Panel vorgestellt. Nach einer gemeinsamen Diskussion vergeben die Jurorinnen und Juroren Punkte, aus denen die Finalplatzierung entsteht.

Anonymität

Namen bleiben bis zum Schluss verborgen

Während des laufenden Wettbewerbs sehen die Jurorinnen und Juroren ausschließlich die Aliasnummern der Biere. Erst nach dem Ende des Wettbewerbs werden Namen und Brauerei, sofern angegeben, veröffentlicht.

Referenzbiere

Vergleich mit bekannten Spitzenbieren

Neben den eingereichten Wettbewerbsbieren werden ausgewählte Referenzbiere unter einer Aliasnummer mitverkostet. Sie erhalten am Ende keine offizielle Platzierung und zählen nicht als Teilnehmer. In der Übersicht werden sie trotzdem an der Position angezeigt, die sie mit ihrer Bewertung erreicht hätten. So wird sichtbar, wie die eingereichten Biere im Vergleich zu bekannten, sehr guten Bieren abschneiden. Ein Referenzbier kann dabei theoretisch vor dem erstplatzierten Teilnehmer liegen.

Du möchtest teilnehmen?

Alle Informationen zum Bierstil und zur Einsendung findest du auf den folgenden Seiten.